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Shopware Performance: Warum die Gestaltung den Unterschied macht

In einem aktuellen Projekt ging es um eine Frage, die viele beschäftigt:
"Warum ist die Startseite so langsam – ist da was kaputt?"
Die kurze Antwort: Nein, kaputt ist nichts. Aber auch nichts auf Renntempo ausgelegt.

Wir bewegen uns im Setup mit Shopware, Standard-Server und ohne CDN. Die technische Basis ist solide, aber nicht dafür gedacht, auf voll bepackten Startseiten mit Slidern, Badges und Widgets in Hochgeschwindigkeit zu glänzen. Klar: Man könnte in den Shopware-Core eingreifen und alles auf Performance trimmen, das wäre dann aber Champions League. Und vor allem: nicht wartbar.

Also arbeiten wir an den Stellschrauben, die realistisch sind, im Sinne von: "Was geht, ohne sich bei jedem Update die Finger zu verbrennen?"

Nachdem alle realistischen Punkte aus dem PageSpeed-Audit abgehakt wurden, bleiben noch folgende Maßnahmen:

  1. HTML-Grundgerüst schlanker machen
    Weniger Slider, weniger Elemente pro Slider.

  2. Bilder sauber einbinden
    Nicht riesig skalieren lassen, sondern passende Thumbnails pro Viewport definieren.
    Bedeutet: zuerst messen, dann im Backend gezielt anlegen.

  3. CDN vorschalten
    Wäre möglich, aber Aufwand + laufende Kosten. Kann bei Bedarf ausgearbeitet werden.

  4. JS & CSS asynchron nach Bedarf laden
    Theoretisch top, praktisch kaum umsetzbar ohne massive Eingriffe in Shopware. Also: raus aus der Liste.

Die Punkte 1 und 2 lassen sich direkt umsetzen. Punkt 3 wäre optional. Punkt 4 lassen wir bewusst weg.

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